Bevor ihr diese Rezension weiterlest: In „Finding Perfect“ werden die Geschichten von „Finding Cinderella“ und „Was perfekt war“ weitererzählt. Wenn ihr noch vorhabt, diese beiden Bücher zu lesen, dann solltet ihr besser noch nicht zu „Finding Perfect“ greifen. Ich persönlich habe nur „Was perfekt war“ gelesen und nicht vor „Finding Cinderella“ zu lesen, weshalb ich mich sehr auf die Kurzgeschichte gefreut habe.
Klappentext:
Der nächste Geniestreich der Queen of Romance
Daniel und Six verbindet eine große Liebe – und eine perfekte Beziehung … fast: Denn das Wissen, dass sie ihr Baby zur Adoption freigegeben hat, frisst Six beinahe auf. Ihr Leid ist so groß, dass Daniel alles auf eine Karte setzt und versucht, zu den Adoptiveltern des Kindes Kontakt aufzunehmen …
Was passiert in „Finding Perfect“?
Six ist sehr jung und war schwanger. Sie und ihr Partner Daniel hatten beschlossen, das Kind zur Adoption freizugeben. Allerdings ist Six unfassbar unglücklich mit dieser Entscheidung und möchte wissen, was mit ihrem Baby passiert ist. Sie machen sich auf die Suche nach den Adoptiveltern und setzen alles aufs Spiel, um beruhigt zu wissen, ob es ihrem Baby gut geht, wo es jetzt ist.
Der erste Satz:
„Drei zu null für mich“
Seite 5, erstes Kapitel

Wie hat mir „Finding Perfect“ gefallen?
Ich war gespannt, mit welcher Geschichte Colleen Hoover um die Ecke kommt und wie sie die beiden bekannten Geschichten miteinander verbinden möchte.
Da ich wie oben geschrieben nur die eine Vorgeschichte vorher gelesen habe, hat mich natürlich das Schicksal von Graham und Quinn am meisten interessiert. Das Schicksal der beiden hat mich unfassbar berührt und beschäftigte mich noch lange nach dem Beenden des Buches.
Und obwohl ich die Finding Cinderella-Geschichte nicht kannte, hat mich „Finding Perfect“ gut abholen können und ich habe mich in die Vergangenheit von Daniel und Six hineinversetzen können. Das muss ich wirklich positiv bemerken, da so auch die Leute „Finding Perfect“ lesen können, die weder „Finding Cinderella“ noch „Was perfekt war“ gelesen haben.
Natürlich ist der Titel auch wirklich gelungen, da er die Symbiose der beiden Bücher darstellt. Das ist mir aber auch erst viel später aufgefallen. Dennoch spiegelt der Titel auch den Inhalt dieser Kurzgeschichte wieder.
Trotz der wenigen Seiten konnte mich „Finding Perfect“ bewegen und hat mich zum Hoffen und Bangen gebracht. Ich bin begeistert, wie Colleen Hoover das schon wieder schaffen konnte.
Schlussendlich kann ich diese Kurzgeschichte natürlich allen Leser:innen ans Herz legen, die „Finding Cinderella“ oder „Was perfekt war“ gelesen und geliebt haben. Allerdings finde ich auch, dass „Finding Perfect“ eine gute Einstiegslektüre für Hoover-Neulinge sein kann. Es ist kurzweilig und zeigt, was die Autorin zu leisten im Stande ist.
Und hier könnt ihr euch das Buch noch einmal selbst ansehen 😉
Liebe Grüße
Eure Lin
Informationen zu dem Buch „Finding Perfect“
Autorin: Colleen Hoover
Übersetzung: Katarina Ganslandt
Titel: Finding Perfect
Verlag: dtv junior
ISBN 978-3-423-71899-8
Preis: 9,95€ für das Taschenbuch
Seiten: 112
Erschienen am: 17. September 2021
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