Meine Februar-Bücher
Na, hoppala. Der halbe März ist schon vorbei und mir fällt auf, dass ich euch ja noch meine Leseliste aus dem Februar schulde. Tada, hier ist sie. Ich muss echt sagen, dass ich mit meinem Lesemonat echt zufrieden war und man merkt auch deutlich, dass ich viel mehr Zeit hatte als die Monate davor, da ich Semesterferien habe (und glücklicherweise keine einzige Klausur schreiben muss, sondern ein Magazin anfertige).
Wie tief ist deine Schuld von Ruth Ware

Das Buch habe ich noch aus dem Januar mitgenommen und es Anfang Februar beendet. Ich war von Ruth Wares anderem Buch „Woman in Cabin 10“ schon total begeistert und super gespannt auf „Wie tief ist deine Schuld“. Die Geschichte um die Freundinnen, die ein großes Geheimnis teilen und jahrelang mit Lügen gelebt haben, durchleben eine harte Zeit und ihr Konstrukt aus Lügen droht zu zerbrechen. Die Geschichte wird aus Isas Perspektive erzählt und diese wird in Salton zurück in ihre Vergangenheit befördert und muss nun wieder mit dem Fehler von damals leben.
Eine unfassbar spannende Geschichte mit raffiniertem Plot und interessanten Charakteren, die ich jedem Grusel- und Thrillerfan ans Herz legen kann.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sterne
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind von J.K. Rowling

Muss ich zu diesem Buch eigentlich noch viel sagen? Ich glaube nicht.
Newt Scamander der Zauberer mit einem Hang zu fabelhaften Wesen reist nach New York, um dort eine Aufgabe zu erfüllen. In der Metropole der 20er Jahre herrscht aber momentan reinstes Chaos, weil ein „unbekanntes Wesen“ sein Unwesen treibt. Unfreiwillig zieht Newt die Aufmerksamkeit des Muggels/No-Maj Jacob und der Aurorin Tina auf sich und sie durchleben viele Momente.
Das Drehbuch zum Kinofilm ist so schön gestaltet mit den Illustrationen der Tiere und der Aufmachung auf jeder einzelnen Seite. Ein Buch für die Potterheads an einem verregneten Tag, um der Realität mal wieder zu entfliehen.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Grindelwalds Verbrechen von J.K. Rowling

Auch zu dem zweiten Teil „Grindelwalds Verbrechen“ brauche ich, denke ich, nicht all zu viele Worte verlieren. Außerdem würde eine Beschreibung hier auf den Ausgang von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ hinweisen und falls es noch Menschen geben soll, die es nicht gelesen haben oder den Film kennen, möchte ich ihnen den Lesespaß nicht verderben 😉
Dennoch möchte ich sagen, dass mir der zweite Teil ebenso gut wie der Erste gefallen hat. Die Gestaltung ist wieder einmal hinreißend und atemberaubend schön.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Seelenschnitte von Claudia Giesdorf

Die liebe Claudia habe ich beim Berlin Bookstagram Brunch kennengelernt und sie hat mir ihr Buch zugeschickt (vielen vielen Dank, du bist so wundervoll 🙂 ), welches mit im Februar ebenfalls begleiten durfte. Und ich kann mich zwar nur wiederholen, aber es stimmt einfach: Für mich ist „Seelenschnitte“ gleichwertig zu einem Fitzek Buch!
Victoria ist mit ihrer Tochter Emma auf Mallorca im Urlaub und merkt, dass sie zunehmend Angst um ihr kleines Mädchen bekommt. Die Hinweise und Spuren verdichten sich und Victoria steigert sich in immer mehr Vermisstenfälle hinein. Um niemanden zu beunruhigen verstrickt sie sich in immer mehr Lügen und kommt einem Geheimnis auf die Spur.
Dieses Buch war der Wahnsinn! Es hat mich gefesselt und gezwungen, es zu beenden 😀 Die Handlung und die Charaktere besonders Victoria waren so detailliert und nah. Mein Herz litt unter der Geschichte und lief auch einige Male auf „volle Pulle“.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Essenz der Magie – Die Leerenbegabte von Lia Kathrina

Und auch die wunderbare Lia durfte ich beim Brunch kennenlernen. Und da musste ich mir gleich ihr Buch „Essenz der Magie“ näher ansehen.
Die Protagonistin Ria hat eine Begabung. Sie ist eine Leerenbegabte und damit eine von wenigen Menschen, die mit den Elementen „spielen“ können. Ähnlich wie Hogwarts ist die Schule der Begabten aufgebaut. Dort wird ihnen beigebracht, wie sie mit ihrer Begabung umgehen können und wie sie sie steuern lernen. Doch von außen dringt eine Gefahr in die Mauern der Schule ein, die nicht nur Ria in Schwierigkeiten bringt.
Man denkt im ersten Moment, dass dieses kleine Büchlein niemals so eine komplexe und vielschichtige Geschichte bietet. Sie hat verständlicherweise einen Harry-Potter-Charakter und man kann wieder dem normalen Alltag entfliehen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Was ist schon typisch Mädchen? – Spinster Girls von Holly Bourne

Apropos, zweiter Teil. Dies ist ist der zweite Teil der Spinster Girls Reihe und er hat wieder einen komplett neuen Fokus. Hier ist Lottie die Protagonistin und der Kampf gegen den Sexismus stehen im Vordergrund. Sie startet eine Aktion, bei der sie jedes sexistische Verhalten und jede Tat dokumentiert und laut dagegen protestiert. Mit einer Hupe, die hat sie nämlich immer dabei. Dafür bekommt sie nicht nur positives Feedback, sondern auch ordentlich Gegenwind.
Ich war super euphorisch und gespannt. Und genau das war vielleicht mein Fehler. Ich steckte so in der ersten Geschichte um Evie drin, dass mir der Cut zu Lottie viel zu groß erschien. Außerdem haben mich einige Sachen extrem gestört, aber das könnt ihr gerne hier in der ausführlichen Rezension nachlesen.
Dennoch finde ich das Thema richtig interessant, wichtig und gut, dass es besprochen wurde.
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
Oracle Year von Charles Soule

Ein Mann hat Visionen aus der Zukunft. Und die werden alle wahr…
So weit so gut. Aber er macht daraus ein großes Tohuwabohu und eröffnet eine Internetseite (nur die „Site“ genannt) und verkauft einige seiner Wahrsagungen. Aber kann man durch das Wissen der Zukunft, sie auch ändern?
Nun ja… Ich habe mich sehr schwer getan mit „Oracle Year“. Kurz gesagt: Es hat mir nicht gefallen. Es erinnerte mich zu sehr an Marc Elsberg und mit dem Stil bin ich auch nicht zurecht gekommen. Außerdem wird es an irgendeiner Stelle politisch und das möchte ich nicht auch noch lesen, wenn es die ganze Zeit schon in den Nachrichten kommt.
Meine Bewertung: 1 von 5 Sternen
Cainstorm Island von Marie Golien

Uhh, am letzten Tag des Februars habe ich noch diesen Schatz lesen dürfen (vielen Dank nochmal an den dtv-Verlag). Es ist auch noch druckfrisch jetzt in den Buchhandlungen zu haben.
Es geht um den Jungen Emilio, der auf Cainstorm lebt. Die Insel ist „der Abfall“ von Asaria. Dort wurden die „nicht perfekten“ Menschen vor Jahrzehnten hingebracht. Und nun lebt eben Emilio dort. Man kann es sich in etwa wie ein Slum vorstellen. Viele Hütten aufeinander, viel Müll und Dreck und sehr viele Menschen auf einem Fleck. Emilio bekommt von EyeVision das Angebot, durch seine Augen Videos zu drehen und sie zu streamen. Dafür bekommt ein zwei Chips in den Kopf implantiert, mit denen er auch die Kommentare auf seine halsbrecherischen Aktionen verfolgen kann. Dieser Spaß ist natürlich nicht kostenlos. Er bekommt Geld von der Firma.
Aber eines Tages gerät er in gefährliche Situation und das während eines Streams und hunderte Menschen können es live verfolgen, wie er einen Anführer der Las Culebras – der herrschenden Gang – tötet. Es war Notwehr, aber dennoch beginnt eine Hetzjagd gegen den Jungen, die von Tag zu Tag mehr Aufmerksamkeit erlangt.
Eine völlig andere Geschichte, wie ich so noch nicht gelesen habe. Die Technik ist unheimlich spannend und lässt mich fragen, wie es wäre, wenn es sie wirklich geben würde. Aber gleichzeitig ist die Jagd, die auf Emilio losgeht so ergreifend und fesselt, dass man dann doch lieber wieder die Finger von EyeVision lassen möchte. Der Schreibstil hat mir zugesagt und mich das Buch an einem Tag lesen lassen.
Für Abenteuer-Fans und Adrenalin-Junkies auf jeden Fall eine Empfehlung!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Meine August-Bücher
Unglaublich. Der August ist ja schon vorbei. Für mich ist gefühlt noch März oder April. Nichtsdestotrotz möchte ich euch meine Monatsbücher vorstellen und ich kann euch sagen, der August war ein Hochkaräter, was meine gelesenen Bücher angeht.
Den Mund voller ungesagter Dinge von Anne Freytag

Die wundervolle Geschichte rund um Sophie, die mit ihrem Vater von Hamburg nach München zieht, hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Trotzigkeit der Teenagerin ist herrlich komisch und so nachvollziehbar. Anne Freytag hat mit dem Buch eine Verschriftlichung des Lebens eines Teenagers geschaffen, der gerade auf der Suche nach sich selbst ist und seine Sexualität erkundet. Die Illustrationen und die Playlist runden das Leseerlebnis ab und kompletieren es.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
Love, Simon von Becky Albertalli

Das Thema LGBTQ+ und allgemein Sexualität scheint mich Anfang August sehr gefangen zu haben. Denn auch bei Love, Simon (auch bekannt als Nur drei Worte), welcher vor wenigen Wochen in die Deutschen Kinos kam, geht es um das Thema Homosexualität und der Umgang damit. Simon schreibt seit Monaten mit Blue, der ebenfalls auf seine Schule geht. Die beiden kennen sich nur über die E-Mails und haben sich schon ineinander verliebt. Doch durch einen dummen Fehler kommen die E-Mails an die falschen Augen und Simon steht unter Druck.
Ich kann mich nur den postivien Meinungen anschließen, die ich überall von dem Buch gesehen habe. Es ist ein wunderschönes Buch über die Selbstfindung.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
Marie von Steven Uhly

Eine „Alltagsgeschichte“ hat mein Freund „Marie“ genannt, aber genau das ist es meiner Meinung nach nicht. Es ist ein Buch über eine Familie, die viele Probleme hat und ein Geheimnis. Frido erzählt seiner kleinen Schwester Chiara eine Geschichte von einem kleinen Baby, was in einer Mülltonne gefunden wird. Chiara ist so begeistert von der Geschichte, dass sie ihren Bruder mit Fragen löchert. Marie, wie das Kind aus der Geschichte heißt, hat mehr mit der Familie zu tun, als Chiara vermutet.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
Nicht weg und nicht da von Anne Freytag

Kristopher ist Luises Bruder. Oder war er ihr Bruder? Denn Kristopher hat sich umgebracht. Er litt seit Jahren an einer bipolaren Störung mit manischen und depressiven Phasen. Aber nichtsdestotrotz war Kristopher der beste große Bruder. Luise leidet unter dem Tod ihres Bruder. Am Tag ihres sechszehnten Geburtstags kommt plötzlich eine E-Mail in ihr Postfach geploppt und sie ist von ihrem Bruder. Er schickt ihr sämtliche E-Mails mit Aufgaben für seine kleine Schwester. Mit diesen soll Luise den Tod besser verarbeiten. Dabei hilft ihr Jakob, den sie am Lieblingsort ihres Bruders kennengelernt hat.
Das zweite Buch, was ich von Anne Freytag gelesen habe, hat mir unfassbar gut gefallen, da es authentisch und emotional geschrieben worden ist. Auf jeden Fall empfehlenswert!
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden von Genki Kawamura

Würdest du einen Pakt mit dem Teufel schließen, wenn du wüsstest, du hättest nur noch einen Tag zu leben? Der Protagonist aus „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ hat das getan. Mit jedem Tag mehr auf der Erde für ihn, muss etwas anderes von der Welt verschwinden. Ist das eigene Leben mehr wert, als irgendwelche Gegenstände auf der Welt? Ist es moralisch verwerflich, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen? Welche Dinge lässt der Briefträger von der Welt verschwinden, um sein Leben zu verlängern?
Meine Bewertung : 4 von 5 Sternen
Meine Juli-Bücher
Wie ich bereits auf Instagram in einem Post geschrieben habe, war mein Lesemonat Juli bis zum letzten Tag sehr bescheiden. Ich habe im Juli sehr viel Zeit
mit meinen Liebsten verbracht und kam so gar nicht so oft zum Lesen, wie ich es mir erhofft habe. Dennoch möchte ich euch meine kleine Ausbeute vorstellen :
„Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware:

Diese Buch habe ich bereits im Juli begonnen, wollte es aber noch nicht in meinen Lesemonat Juni packen, da es ja auch hätte sein können, dass sich meine
Meinung durch das Ende enorm verändert. Der Thriller, der auf einem Kreuzfahrtschiff spielt, ist atemberaubend und faszinierend. Die Journalistin Lo wird
eingeladen auf die Jungfernfahrt des luxuriösen Kreuzfahrtschiffen zu den norwegischen Fjörden. Dort sieht sie am ersten Abend eine junge Frau in Kabine 10,
die ihr behilflich ist. Doch schon beim Abendessen ist die mysteriöse Dame nicht mehr zu sehen und Lo ist sich sicher am Abend einen Mord zu beobachten.
Lo ist in großer Sorge, dass der Mörder an Board es auf sie abgesehen hat…
Vor einigen Wochen habe ich bereits eine ausführliche Rezension geschrieben
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
„Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann

Isabelle ist Floristin und besteht darauf in jeder Mittagspause die Nudelsuppe von ihrem Lieblingsvietnamesen zu bekommen. Als der schließt, kriegt sie
schlechte Laune. Und dann öffnet dort auch noch so ein hippes neues Restaurant, wo es nicht einmal Nudelsuppe gibt. Sie kann den Besitzer Jens Thiel
nicht leiden und geht nur aufgrund eines ungünstigen Umstandes mit ihm einen Deal ein. Sie braucht den Auftrag für das Restaurant, da der Blumenladen
vor dem Aus steht. Im Laufe der Geschichte wird Isabelles Leben komplett durcheinandergewirbelt und sie muss erstmal wieder Ordnung hineinbringen.
Was anfangs wie ein kitschiger Groschenroman klingt, entwickelt sich zu einer facettenreichen Geschichten.
Die ausführliche Rezension wird demnächst auf meinem Blog erscheinen.
Meine Bewertung : 4 von 5 Sterne
„Wie ein einziger Tag“ von Nicholas Sparks
Allie und Noah sind jung und verbringen einen unvergesslichen Sommer gemeinsam in New Bern. Jedoch verlieren sie sich aus den Augen, vergessen sich
allerdings nie. Noah denkt täglich an Allie und an bestimmte intensive Momente. Außerdem hat er sich seinen Traum erfüllt und ein altes Haus in dem
kleinen Städtchen restauriert. Eines Tages taucht Allie vor seiner Tür auf, um ihm etwas zu sagen. Sie verbringen wieder gemeinsame Stunden miteinander,
in denen Allie ihrer Jugendliebe sagt, dass sie in den nächsten Wochen heiraten wird. Aber dennoch merkt man, dass die Gefühle aus dem Sommer immer noch
vorhanden sind. Für wen wird sich Allie entscheiden? Für ihren reichen, vorbildlichen Verlobten oder für ihre Jugendliebe Noah?
Der Roman ist unfassbar gefühlvoll und leidenschaftlich. Die Geschichte rund um die beiden hat mich verzaubert und ich freue mich demnächst einen neuen
Nicholas Sparks Roman zu lesen.
Meine Bewertung : 4 von 5 Sternen
„Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ von E.L. James

Nachdem ich den ersten Teil beendet habe, war ich so gespannt auf den zweiten Teil. Und der war so viel anders, als der erste Teil. Am Ende des ersten Teils
haben sich Ana und Christian getrennt, da Ana nicht mit dem Verhalten und den Bedürfnissen von Christian klar gekommen ist. Allerdings leiden beide so stark
unter der Trennung, dass sie es nicht ohne einander aushalten. Sie sind also wieder ein Paar, dennoch ohne das Sub-Dom-Verhältnis, welches sie noch im ersten
Teil hatten. Sie beginnen also eine richtige Beziehung, welche auch ihre Schattenseiten wirft. Christian hatte viele Ex-Freundinnen und eine taucht eines
Nachmittags bei Anas neuem Arbeitsplatz auf und fragt sie eindringlich, was Ana hat, was sie selber nicht hat. Christian bekommt Angst um seine Traumfrau und
versucht sie mit allen Mitteln zu beschützen. Doch auch der neue Chef der attraktiven Frau wird aufdringlich.
Der zweite Teil der Trilogie hat mich ebenfalls sehr begeistert. Ich bin verliebt in die Geschichte der beiden und freue mich auf den dritten Teil. Wem der
erste Teil gefallen hat, weil ihm weniger auf die erotischen Stellen, aber mehr auf die emotionalen Szenen zusagen, der wird begeistert von dem zweiten Teil
sein.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
„Was wichtig ist – Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Fantasie“ von J.K. Rowling

In der letzten Nacht des Julis war mir danach „Was wichtig ist“ zu lesen. Es ist eine Niederschrift der Rede von J.K. Rowling an die Haward Absolventen des
Jahres 2008, in der sie über die Dinge, die wichtig sind, gesprochen hat.
Rowling erzählt von ihrer Vergangenheit und weshalb es so wichtig und auch nützlich ist, zu scheitern. In ihrer Vergangenheit war nicht alles rosig und
sie musste auch Armut erleben, bevor sie den Durchbruch mit den Harry Potter-Büchern hatte.
Das Büchlein ist wunderschön illustriert und lässt sich somit auch relativ schnell lesen. Man sollte es aber definitiv mehrmals aus dem Schrank holen, um
sich die Botschaft immer wieder klar zumachen.
Meine Bewertung : 3 von 5 Sternen
„Ich wollte nur, dass du noch weißt… – Nie verschickte Briefe“ von Emily Trunko

Jeder hat doch schon einmal einen Brief an jemanden geschrieben, den er nie abgeschickt hat. Emily Trunko hat daraus ein Buch gemacht. Sie hat erst auf ihrem
tumblr-Blog anonym Briefe veröffentlicht, die sonst nie einen Adressaten gefunden hätten. Die Resonanz auf Emilys Projekt war so groß, sodass sie daraus
ein Buch gemacht hat und einige der vielen tausend Briefe auf Papier hat drucken und veröffentlichen lassen. Dazu wurde jeder Brief liebevoll illustriert.
Es ist ungemein spannend zu lesen, womit andere Menschen zu kämpfen haben und welche Probleme auch gleich sind. Dadurch, dass man nie weiß, wie die
Geschichte begann oder wie sie ausgeht, bleibt viel Raum für Spekulationen. Das Buch ist unfassbar emotional, auch wenn es keine zusammenhängende Geschichte
hat. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, für die Menschen, die wie ich, auf Briefe abfahren.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
Ich wünsche euch einen wundervollen August
Liebe Grüße
Eure Lin
Meine Juni – Bücher
Halli Hallo! Der Juni neigt sich dem Ende zu und damit ist auch mehr als die Hälfte des Jahres vorbei. In diesem Monat habe ich gar nicht so viel gelesen, dennoch möchte ich euch diese Bücher vorstellen.
Das Wunder von Narnia C. S. Lewis

Ende Mai angefangen habe ich „Das Wunder von Narnia“, weil ich von vielen gehört habe, dass ich unbedignt mal in die Welt von Narnia eintauchen sollte. Und ich muss echt sagen, dass mich der erste Teil begeistert hat. Diese wundervolle neue Welt ist echt faszinierend. Das Buch ist sehr kurz und deshalb recht gut durchzulesen. Eine echte Empfehlung, falls ihr das Wunder von Narnia noch nicht kennt.
Meine Bewertung : 4 von 5 Sternen
Shades of Grey – Geheimes Verlangen von E. L. James

Die Geschichte rund um Mr. Grey und Anastasia Steele hat vor einigen Jahren die ganze Welt bewegt. Darf man das lesen oder sollte man das Buch lieber verstecken? Also ich habe das Buch verschlungen und fand es klasse. Der zweite Band kam gestern auch an und ich freue mich schon darauf, ihn die nächsten Wochen zu lesen. Falls ihr eine ausführlichere Rezension lesen möchtet, dann findet ihr sie hier.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
Flugangst 7a von Sebastian Fitzek

Endlich wieder ein neues Fitzek-Buch. Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut und war so glücklich, als ich es in der Hand gehalten habe. Auch diesen Krimi habe ich innerhalb weniger Tage fertig gelesen und war wie immer bei Sebastian Fitzek baff. Deshalb würde ich sagen, dass das mein Highlight in diesem Monat war. Ich habe bereits eine ausführliche Rezension über meinen Juni-Favoriten geschrieben.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
Final Girls von Riley Sager

Freundlicherweise hat mir der dtv Verlag ein Rezensionsexemplar zugeschickt und allein schon vom Aussehen sticht dieses Buch heraus. Die Seiten sind schwarz und das sieht faszinierend aus. Es geht um die 3 Final Girls, die bei verschiedenen Massakern als einzige Person überlebt haben. Jahrelang hatten Quincy, Lisa und Sam keinen Kontakt zueinander, doch als Lisa angeblich Selbstmord begeht, taucht Sam bei Lisa auf, um sich mit ihr anzufreunden. Allerdings verbirgt Sam irgendein Geheimnis … Ein faszinierendes Buch, welches einen fesselt. Man möchte wissen, was eigentlich hinter Sam und Quincy steckt und rätselt mit. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Thriller-Fans.
Meine Bewertung : 4 von 5 Sternen
Und vor einigen Tagen habe ich „Woman in Cabin 10“ begonnen, aber darüber kann ich noch nicht so viel sagen, weil ich erst bei etwa der Hälfte bin. Allerdings werde ich dazu auch noch eine Rezension schreiben.
Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Eure Lin
Mein Büchermonat : Januar 2018
Kaum zu glauben, der erste Monat des neuen Jahres ist bereits Geschichte und verging in meinen Augen viel zu schnell. Ich hatte viel Zeit zum Lesen in diesem Monat und so sind es sage und schreibe 6 Bücher geworden, die ich in diesen 31 Tagen verschlungen habe. Und gerne möchte ich euch meinen Januar näher vorstellen :
„Eine Insel zwischen Himmel und Meer“ von Lauren Wolk
Das Buch um die kleine Crow, die verzweifelt nach ihrer Familie und ihren Wurzeln sucht, hat mich Anfang des Jahres verzaubert. Ich bin sehr dankbar, dass ich es schon vor dem Erscheinungsdatum lesen durfte und so euch meine wärmste Empfehlung für dieses kleine Zauberwerk aussprechen kann.
„Der geheime Schlüssel zum Universum“ von Lucy und Stephen Hawking
Das Geschenk meiner Schwiegergroßeltern (sagt man das so?!) hat mich neugierig gemacht. In der Schule waren Physik und Mathematik definitiv nicht meine Lieblingsfächer und so war ich gespannt, ob mir ein Buch der bekannten Familie Hawking gefallen wird. Der erste Teil der Trilogie dreht sich um den kleinen George, dessen Nachbarn Annie und Eric einen Super-Computer besitzen. Mit diesem Wundergerät können sie sogar ins Weltall transportiert werden. Sie nehmen George mit auf ihre faszinierenden Reisen, die natürlich nicht ungefährlich sind. Obwohl die Bücher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurden, habe ich sie gerne gelesen. Alle paar Seiten finden sich bunte Bilder von Spektakeln aus dem Weltall und Erklärungen zu all den Phänomenen, denen Annie und George im All begegnen. Ich glaube, dass jeder, der dieses Buch liest, sich auch so einen tollen Computer wie Cosmos wünscht.
„Zurück um Urknall – Die große Verschwörung“ von Lucy und Stephen Hawking
Obwohl mir der zweite Teil der Trilogie fehlt und „Zurück zum Urknall – Die große Verschwörung“ der letzte Teil ist, kam ich gut in der Geschichte mit. Die ominöse Gruppe, die sich GEVAHR nennt, stellt sich gegen die Forschungen, die Annies Papa Eric macht. Sie haben Angst, dass dadurch ein Echtes Vakuum ausgelöst wird, was die Erde in wenigen Sekunden vernichten würde. Außerdem ist der Super-Computer Cosmos in den Händen der Wissenschaftler, da sie befürchten, dass Eric unsachgemäß mit ihm umgegangen ist. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass mit der erste Teil besser gefallen hat, allerdings lohnt sich dieses Buch auch auf jeden Fall zu lesen, um zu wissen, zu was Annie und Eric alles im Stande sind.
„Eleanor und Park“ von Rainbow Rowell
Der Hype rund um das Buch hat mich natürlich auch erreicht, wenn auch reichlich spät. So oft hatte ich das Buch in der Hand. So oft habe ich das Buch wieder beiseite gelegt, aus Angst, dass der ganze Kitsch mich ersticken würde. Meine Bedenken wurden natürlich nicht erfüllt und ich habe die Liebesgeschichte von Eleanor und Park so schnell verschlungen und so toll gefunden. Die Unsicherheit einer ersten Liebe sind so echt und wirklich beschrieben, dass ich dabei immer an mich selber denken musste. Wer es also noch nicht in seinem Bücherregal hat, sollte es sich unbedingt besorgen.
„Sturmland – Die Reiter“ von Mats Wahl
Ein etwas anderes Buch mit einem anderen Genre, was ich mir beim dtv Verlag aussuchen durfte. Die Protagonistin Elin trägt die gesamte Geschichte rund um die Familie im futuristischen Schweden. Nach einem hinterhältigen Angriff auf ihren Bruder Vagn macht sie sich auf den Weg zur befeindeten Familie. Auf dem Weg trifft sie Harald, das schwarze Schaf der Familie. Sie kommen sich näher und zwischen ihnen entsteht eine Liebe, die von den Familien gar nicht akzeptiert werden dürfte. Durch das gesamte Zukunftsszenario bin ich in der Geschichte nicht immer mitgekommen und finde die Handlung teilweise fragwürdig.
„Der Circle“ von Dave Eggers
Was gebe ich im Internet von mir preis und was möchte ich eigentlich eher bei mir selber behalten ? Die Firma Circle beschäftigt sich mit digitaler Entwicklung und kann in meinen Augen mit Google verglichen werden. Mae Holland fängt auf dem spektakulären Campus an zu arbeiten und ist begeistert von dem Angebot, was der Circle seinen Mitarbeitern bietet. Krankenversicherung, außerordentlich gute Restaurants, Partys und Vorträge sowie die Möglichkeit brandneue Produkte zu testen. Mae gibt sich der Firma komplett hin und ihr gesamtes Leben dreht sich nur noch um Daten tracken, Zings schreiben, auf Anfragen reagieren und ihren Rank mit dem der anderen Circler zu vergleichen und besser zu werden. Ein grandioses Werk von Dave Eggers, der einen zum Nachdenken anregt und von mir auf jeden Fall einen Daumen nach oben bekommt.
Ich hoffe euch hat mein kleiner Monatsrückblick gefallen.
Liebe Grüße
Eure Lin
Meine fünf Lieblingsbücher 2017 – Eine literarische Zusammenfassung meines Jahres
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich muss sagen, dass dieses Jahr – büchertechnisch gesehen – ein wunderschönes Jahr war. Ich habe so viele Bücher wie noch nie gelesen, was auch daran lag, dass ich nach den Abiturprüfungen sehr viel freie Zeit hatte und meine Zeit gerne in den Bücherläden verbracht habe. Bis jetzt habe ich ungefähr 44 Bücher gelesen und die fünf besten Bücher möchte ich gerne mit euch teilen.
Obwohl ich weiß, dass Harry Potter kein einzelnes Buch ist, möchte ich euch „Harry Potter“ von J.K. Rowling als eins meiner Jahreshighlights vorstellen. Bis zu diesem Jahr habe ich nicht einen der Filme oder eines der Bücher gesehen oder gelesen. Ich weiß, dass das eine Schande ist und ich durfte mir auch schon viel von meinen Freunden dafür anhören. Anfang des Jahres habe ich mir „Harry Potter und der Stein der Weisen“ gekauft und war in Harry, Rons und Hermines Welt gefangen und fasziniert von ihren vielen Abenteuern auf Hogwarts. Mit dem Hype, den ich während des Jahres entwickelte, habe ich meine kleine Schwester auch angesteckt. Auf jeden Fall war 2017 für mich ein magisches Jahr und seitdem warte ich natürlich auf meinen Brief aus Hogwarts.
Ein sehr emotionales Buch für mich war „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes. Die Geschichte rund um Lou und Will war unfassbar bewegend und hat mich zu Tränen gerührt. Louisa Clark ist ein so liebenswerter Charakter mit einem sehr außergewöhnlichen Modegeschmack und auch Will Traynor ist ein sehr interessanter Charakter mit nachvollziehbaren Gründen für seine Handlungen. Die Situation, in der sich die beiden zueinander finden, ist so außergewöhnlich und die Umstände zu Beginn sind alles andere als gut. Dennoch hat mich dieses Buch gefesselt und mich in seinen Bann gezogen, weshalb ich es in kürzester Zeit durchgelesen habe. Auch der gleichnamige Film mit Emilia Clarke und Sam Claflin hat mich nicht enttäuscht (und sogar meinen Freund emotional berührt). Eine ausführliche Rezension findet ihr hier.
Gleich zweimal – einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch – habe ich „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ von Suzanne Collins gelesen. Katniss Everdeen meldet sich freiwillig als Tribut, nachdem ihre Schwester Prim aus der Lostrommel gezogen wurde. Sie ist so ein starkes Mädchen und unfassbar willensstark. Die unmoralischen Hungerspiele, bei denen 24 Tribute – 2 aus jedem Distrikt Panems – mitmachen und nur ein Tribut das Spiel gewinnen kann, werden nun zu Katniss Herausforderung. Am Ende jeden Kapitels führt ein Cliffhänger dazu, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann und die junge Miss Everdeen auf ihrer Reise begleiten möchte. Fesselnd für mich war außerdem zu beobachten, wie groß der Überlebenswillen werden kann. Das einzige Manko waren die anderen Bücher. Da mir der erste Teil so sehr gefallen hat, habe ich mir die anderen beiden Bücher sofort bestellt. Die Geschichte rund um die Hungerspiele, die Distrikte und das Land Panem gehen weiter, allerdings fand ich die Fortsetzungen nicht annähernd so gut, wie „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“. Wer allerdings überlegt, den ersten Teil zu lesen, sollte dies unbedingt tun, da er wirklich fantastisch geschrieben ist.
Neben einem sehr magischen Jahr durch die Harry Potter Reihe war 2017 auch ein sehr spannungsgeladenes Jahr durch die Bücher von Sebastian Fitzek. Anfang des Jahres habe ich angefangen die Thriller von ihm zu lesen und mittlerweile habe ich die Mehrzahl seiner Werke schon in meinem Bücherregal zu stehen. Einer meiner Favoriten war „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek, welches erst im März diesen Jahres erschienen ist. Es handelt um die achtNacht, bei der am 8.8. um acht Uhr acht der Name verkündet wird, welcher am häufigsten eingereicht wurde. Alle Straftaten an dieser Person sind bis zum nächsten Morgen um 8 Uhr nicht strafbar, er ist also vogelfrei. Zur Krönung erhält derjenige, der den Achtnächter tötet, ein Preisgeld in Höhe von 10 Millionen Euro. Die Jagd auf den Achnächter ist eröffnet. Die Schreibweise von Fitzek ist imer wieder auf das Neue fesselnd und faszinierend. Man wird in ein Experiment hineingezogen und überlegt sich, wie es wäre wenn es so eine Todeslotterie in Wirklichkeit geben würde. Von allen Fitzek-Werken finde ich, dass „AchtNacht“ das packendste Werk bisher ist.
Und mein letzter Favorit in diesem Jahr war das neueste Werk von dem Jugendbuchautoren John Green. Schon seine ersten Romane über Hazel, Alaska oder Margo haben mich verzaubert und ich habe mich in sie verliebt. Aus diesem Grund war ich gespannt auf das neueste Buch. Es geht natürlich um „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ von John Green. Aza Holmes kämpft mit ihrer Zwangsstörung. Ihre Freundin Daisy überredet sie dazu, sich an der Jagd nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Da Aza den Sohn Davis noch aus Kindertagen kennt, kommt sie mit ihm wieder ins Gespräch und ihm so auch ein Stück näher. Ein typisches Green-Buch würde ich sagen. Es bedeutet, dass ich mich wieder in die Protagonisten verliebt habe und die Geschichte innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte. Eine ausführlichere Rezension zu „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ findet ihr hier.
Ich hoffe, mein kleiner Jahresrückblick mit meinen Bücher-Favoriten hat euch gefallen und ihr hattet ein genauso gutes Bücherjahr mit tollen Werken wie ich.