„Lesen ist die beste Medizin“ von Alexandra Löhr – Kleines Mitbringsel zum Gesundwerden

Ich glaube, viele Bücherwürmer und Leseratten wissen bereits, dass Lesen wie eine Medizin wirken kann. Aber für alle, denen es noch neu ist, hat Alexandra Löhr einen kleinen Ratgeber geschrieben. „Lesen ist die beste Medizin“ hat auch mich während einer Erkrankung begleitet und konnte mich mit Fakten überraschen und zum Lachen bringen. 

Klappentext: 

»Lesen ist ein Jahrtausende altes Allheilmittel. Aber Seien Sie gewarnt, es ist ein hochwirksames Medikament mit großem Suchtpotential! Für Millionen von Patienten ist es ein Labsal für die Seele, eine Offenbarung, ein Instrument der Macht, eine Droge, die den Geist beflügelt, ja, das tut Schokolade auch, aber Lesen ist eindeutig kalorienärmer.«

Sie werden von Langeweile geplagt? Leiden unter Liebeskummer, Wissensdurst, TV-Unverträglichkeit oder chronischer Buchstabenunterversorgung? Dann ist Lesen das Geheimrezept, weiß Alexandra Löhr, die als freie Lektorin selbst von der unheilbaren Schmökeritis betroffen ist. Denn Lesen ist die Wunderwaffe und die beste Medizin bei kleinen und großen Wehwechen, und es gibt sie: die perfekten und heilsamen Bücher für jede noch so missliche Lebenslage!

In ihrem urkomischen Buch gibt Alexandra Löhr augenzwinkernd ihr Insiderwissen zu Dosierung und Nebenwirkungen zum Besten sowie die passenden Indikationen für mitreißende Lektüre aller Art. Ein liebevoll gestaltetes Geschenk für alle Buch-Verliebten und das ideale Rezept bei literarischen Notfällen.

Zu Dosierung und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Buchhändlerin oder Ihren Buchhändler.

Was passiert in „Lesen ist die beste Medizin“?

Das Büchlein erinnert an den Aufbau von ellenlangen Beipackzetteln von Medikamenten, die sich für gewöhnlich niemand durchliest. Wenn die aber so unterhaltsam geschrieben wären, wie „Lesen ist die beste Medizin“ würde ich mich auch hinsetzen und die Dosierung und Nebenwirkung von Paracetamol oder Ibuprofen lesen. 

In einzelnen Kapiteln werden die Aufbewahrung der Medizin  oder wichtige Hinweise vor der Einnahme besprochen. Dabei streut Alexandra Löhr viele interessante Fakten ein und das ganze wird von stimmigen Illustrationen und Zitaten begleitet. 

Der erste Satz:

„Lesen ist ein großes Wunder – Marie von Ebner-Eschenbach“ 

Seite 3

Wie hat mir „Lesen ist die beste Medizin“ gefallen? 

Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie dieses Büchlein in Genesungskörben liegen könnte und Menschen, die leider gerade krank im Bett liegen, durch „Lesen ist die beste Medizin“ Lachen können. 

Wie ich oben auch schon erzählt habe, habe ich ebenfalls zu dem Buch gegriffen, als ich mit einer fiesen Grippe flach gelegen habe. Wenn ich nämlich krank bin, bin ich meist zu unkonzentriert und müde, um eine tiefgreifende Geschichte zu verfolgen oder in einem Thriller mitzufiebern. Aber dieses Buch war ideal, um mich ein oder zwei Stündchen zu begleiten. 

Selbstverständlich sollte das Buch mit einem Augenzwinkern betrachtet werden. Lesen ist etwas Großartiges und sollte nicht „dosiert“ werden oder auf „Nebenwirkungen“ reduziert werden. Nichtsdestotrotz hat Alexandra Löhr in diesen Kapiteln interessante Fakten angesprochen, mit denen ich mich bereits im Rahmen meines Studiums beschäftigt habe. Die Bibliophilie kennen sicherlich einige bereits, aber auch die Bibliomanie ist eine häufige Nebenwirkung. 

Schlussendlich war ich begeistert von dem Buch und würde sagen, dass es das perfekte Mitbringsel für Bücherliebhaber:innen ist und ruhig in jedem Präsentkorb oder auf dem Geburtstagstisch landen sollte. 

Und hier könnt ihr euch das Buch noch einmal selbst ansehen 😉

Liebe Grüße
Eure Aylin 


Informationen zu dem Buch „Lesen ist die beste Medizin“

Autorin: Alexandra Löhr
Titel: Lesen ist die beste Medizin
Verlag: Droemer Knaur
ISBN 978-3-426-79088-5
Preis: 12,-€  für das Hardcover
Seiten: 112
Erschienen am: 04. Oktober 2022                       


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