„Was würde Frida tun? – 55 Life Lessons von den coolsten Frauen der Weltgeschichte“ von Elizabeth Foley und Beth Coates

Manchmal fragt man sich doch, was mein Vorbild in einer Situation gemacht hätte. Elizabeth Foley und Beth Coates haben sich dafür gleich ein ganzes Buch überlegt, in dem sie 55 Frauen der Weltgeschichte vorstellen. Mich hat die Idee von „Was würde Frida tun?“ angesprochen und das interessante Konzept dahinter. Schauen wir doch mal, was Frida getan hätte.

Klappentext:

Herausforderungen gehören zum Leben, und oft ist guter Rat teuer. In diesem liebevoll gestalteten Buch erfahren wir, wie Powerfrauen wie Margarete Steiff, Clara Schumann, Kleopatra, Elizabeth I., Katharina von Bora, Erika Mann und viele andere ihre Probleme lösten und sich Situationen stellten, denen wir uns auch heute noch in ähnlicher Weise stellen müssen. Wie verlockend ist es da, sich Inspiration von beachtlichen Frauen und strahlenden Vorbildern der Geschichte zu holen! Was würde Frida Kahlo an unserer Stelle tun, was können wir von Coco Chanel, Dorothy Parker, Annemarie Schwarzenbach, Agatha Christie und vielen anderen lernen? Die Quintessenzen aus ihren Lebenserfahrungen und ihrer mentalen Haltung bieten auch heute noch reichlich lebensnahe Inspiration für alle Lebenslagen!

Was passiert in „Was würde Frida tun?“?

Das hier ist kein Buch mit einer stringenten Handlung oder einer fiktiven Geschichte, die erzählt. Hier geht es um zahlreiche Frauen aus dem öffentlichen Leben, die in ihrem Leben etwas besonderes gemacht haben und von denen die Autorinnen es erzählenswert fanden. In sehr kurzen Abschnitten wird ein Abriss über das Leben, Schaffen und die Besonderheit der Frauen berichtet. Stilvolle Illustrationen beginnen und beenden die Kapitel und schaffen auf diese Weise einen Rahmen, in dem jede Frau ihren Raum einnehmen kann.

Der erste Satz:

„Mal angenommen, wir könnten uns aus der Weltgeschichte eine Zeit aussuchen, in der wir gerne leben würden: Wäre es die geheimnisvolle Kultur der alten Ägypter?“
– Seite 11, Vorwort

Wie hat mir „Was würde Frida tun?“ gefallen?

Wie ihr seht, habe ich den vorherigen Abschnitt sehr kurz gehalten, weil es objektiv berichtet keine weitere Beschreibung zu dem Buch gibt. Deshalb komme ich gleich zu meiner Meinung zu dem Buch „Was würde Frida tun?“: Auf dem Cover ist eine lächelnde Frida Kahlo abgebildet und sie ist auch der Punkt, in dem das Buch Aufmerksamkeit erregt. Wer kennt schließlich nicht die bunte Frau mit den zusammengewachsenen Augenbrauen?!
Für mich hat ein Blick ins Inhaltsverzeichnis Enttäuschung gebracht, denn bis auf Frida Kahlo, Coco Chanel, Agatha Christie, Kleopatra, Katharina die Große und Königin Victoria kenne ich die Frauen leider nicht. Na klar, kann man das Buch dazu nutzen, um neue interessante Persönlichkeiten und Menschen kennenzulernen, aber ich habe etwas anderes erwartet. Ich wollte über mir bekannte Menschen Neues lernen und wissen, was in ihrem Leben passiert ist. Da ist natürlich jeder Leser anders und deshalb schlage ich euch vor, dass ihr es euch einfach mal selbst anschaut.

Kommen wir wieder zurück zum Cover. Da ist nämlich nicht nur Frida Kahlo in dem Illustrationsstil des Buches abgebildet, es ist auch sehr auffällig pink, was natürlich Geschmackssache ist. Mir persönlich ist es ein wenig zu „Textmarkermäßig“. Ansonsten gefällt mir die Gestaltung des Buches aber richtig gut. Besonders die Illustrationen der Frauen sind wunderschön geworden. Auffallend an dem Buch ist, dass es nicht das übliche Format hat und auch eine andere Haptik. Das liegt daran, dass es auf klimaneutraler Basis gedruckt worden ist, was ich super finde. Sicherlich ist es anders, als man es gewohnt ist, aber mir gefällt diese Neuerung.

Mir gefällt an dem Buch, dass die Beschreibungen und Ausführungen nicht ermüdend lang sind. Sie haben die richtige Länge, um mal ab und zu drinnen zu lesen und sich inspirieren zu lassen. Das Buch ist ja auch untertitelt mit „55 Life Lessons von den coolsten Frauen der Weltgeschichte“. Viele der Frauen haben etwas außergewöhnliches gemacht, von dem man sich Aspekte sicherlich übernehmen kann.

Schlussendlich ist „Was würde Frida tun?“ (für mich) kein Buch für einen winterlichen Leseabend. Es ist ein Buch für beschäftigte Leser, die abends gerne mal ein bisschen lesen würden, aber die Augen dann doch schwerer sind. Dadurch, dass die Kapitel hier ca. 5 Seiten lang sind, ist das durchaus schaffbar. Die vorgestellten Frauen haben Inspirationspotential!

Und hier könnt ihr euch das Buch noch einmal selbst ansehen! 😉

Liebe Grüße
Eure Lin


Informationen zu dem Buch „Was würde Frida tun?“

Autorinnen: Elizabeth Foley und Beth Coates
Titel: Was würde Frida tun?
Verlag: Ludwig
ISBN 978-3-453-28120-2
Preis: 20,00€ für ein klimaneutrales Hardcover
Seiten: 304
Erschienen am: 09. September 2019


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