Ich gehe jetzt zwar schon wieder ein paar Wochen in die Uni, aber mir ist eingefallen, dass ich euch noch meine Bücherleseliste aus den Semesterferien vorstellen kann. Da ich relativ viel Zeit zum Lesen hatte (ich habe mich nämlich noch nicht daran getraut, eine Hausarbeit zu schreiben und musste ansonsten „nur“ ein Magazin gestalten), sind es auch relativ viele Bücher in den knapp 2 Monaten geworden. Fangen wir doch an
Februar
(die Ferien haben am 8. Februar bei mir angefangen)
„Seelenschnitte“ von Claudia Giesdorf

Das erste Buch, was ich gelesen habe, war „Seelenschnitte“ von der lieben Claudia Giesdorf. Ich habe glaube ich schon oft genug gesagt, wie sehr ich dieses Buch geliebt und dementsprechend verschlungen habe. Die Geschichte um die leicht paranoide Mutter, die große Angst um ihre Tochter hat, bewegte mich ungemein und hat mein Herz zum schneller schlagen gebracht.
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
„Essenz der Magie – Die Leerenbegabte“ von Lia Kathrina

„Essenz der Magie – Die Leerenbegabte“ von Lia Kathrina ist ganz anders als „Seelenschnitte“. Es handelt von Ria, die eine Leerenbegabte ist und zusammen mit ihren Freunden zur Akademie fährt, um dort ihre Fähigkeiten zu stärken. Doch nicht nur der „langweilige“ Schulalltag hält die Schüler auf Trab, sie werden außerdem noch angegriffen. Rias Vater hat ihr einen Auftrag gegeben und sie befürchtet, dass dieser sehr viel mit dem Angriff auf die Akademie und ihre Freunde zu tun hat.
Ein leichter Hogwarts-Touch durchläuft dieses Buch, was mir persönlich sehr gut gefiel. Es lies sich super gut lesen, weil mir Lias Schreibstil einfach liegt und ich ihn mag. Das Ende wird furchtbar sein (glaubt mir), aber dafür geht es im zweiten Teil („Essenz der Magie – Die Feuerprüfung“) weiter.
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
„Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne

„Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?“ hat mich ebenfalls im Februar begleitet. Von dem ersten Teil „Spinster Girls – Was ist schon normal?“ war ich eigentlich sehr begeistert und war dann umso enttäuschter, dass mir dieser zweite Teil nicht so zu sagte. Es geht wieder um die drei Freundinnen Lottie, Amber und Evie. Doch hier steht Lottie im Vordergrund (im ersten Teil war es Evie mit ihrer Zwangsstörung). Sie möchte den alltäglich Sexismus bekämpfen und startet ein Projekt. Doch dieses Projekt kommt nicht bei jedem gut an, sie erntet viel Kritik und gefährdet zwischendurch auch ihren Schulplatz, ohne den sie es natürlich nie auf ein Elite-Collage schaffen würde.
Ich finde das Thema „Sexismus“ unglaublich wichtig und ich finde es auch toll, dass Holly Bourne ein Buch darüber geschrieben hat, welches von vielen Jugendlichen gelesen werden kann. Allerdings bin ich der Meinung, dass Lottie ein unsympathischer Charakter ist und mit ihrer Aktion und der Art wie sie diese ausführt, genau das Klischee einer Feministin erfüllt. Schade, tolle Idee aber für mich war die Umsetzung nichts.
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung : 2 von 5 Sternen
„Oracle Year“ von Chrales Soule

Danach ging es mit einem Rezensionsexemplar weiter – nämlich „Oracle Year“ von Charles Soule. Zu diesem Buch habt ihr hier nie eine Rezension gelesen, weil es mir schlichtweg überhaupt nicht gefallen hat. Und ich persönlich möchte euch das Lesen von Büchern nicht vermiesen und halte mich mit Kritik eher zurück.
In dem Buch geht es um einen Mann, der Visionen hat und die Zukunft vorhersagen kann. Er merkt, dass er damit enorm Geld verdienen kann und eröffnet die Site und verkauft einige seiner Wahrsagungen. Alles spitzt sich zu und endet in politischen Auseinandersetzungen. Mich hat es sehr an Marc Elsbergs Bücher erinnert. Aber es hat mir persönlich kaum Spaß gemacht es zu lesen.
Meine Bewertung : 1 von 5 Sternen
„Cainstorm Island“ von Marie Golien

Und als Abschluss für den Monat Februar kam „Cainstorm Island“ bei mir zuhause an. Darauf habe ich schon eine gefühlte Ewigkeit gewartet, da mich der dtv Verlag gefragt hatte, ob ich es vor der Veröffentlichung lesen möchte. Es kam allerdings erst am letzten Februartag und da habe ich mich ins Zeug gelegt, um es euch noch am Veröffentlichungsdatum vorstellen zu können.
Es geht um Emilio, einem Jungen der auf Cainstorm Island lebt. Cainstorm Island ist der „Abfall“ von Asaria, hier wurden die Gebrechlichen, Behinderten und „nicht-perfekten“ Menschen hingebracht. Und auch Emilio lebt mit seiner Familie hier. Eine Firma namens Eye Vision hat ihm angeboten, mit Livestreams täglich ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Er nimmt seine Follower und Viewer mit auf seine Spaziergänge durch die dreckigen Gänge und Wege von Cainstorm. Eines Tages wird er in ein Verbrechen verwickelt und während eines Streams tötet er den Kopf einer großen Gang. Von da an geht die Jagd auf Emilio los.
Ein super spannendes Buch und ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt. Empfehlenswert für Adrenalinjunkies!
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
März
„Auf die Liebe muss man warten“ von Peik Volmer

Ich glaube der März war sehr romantisch, was meine Bücherauswahl angeht. Beginnen wir mit „Auf die Liebe muss man warten“ von Peik Volmer. Das Buch ist anders geworden, als ich es mir gedacht (und vielleicht auch erhofft habe). Es sind viele kleine Geschichten rund um Personen, die alle was miteinander zutun haben. Das Thema ist natürlich die Liebe und ihre vielen Facetten. Dabei kommen viele Fragen auf und einige Wege trennen sich und andere finden zueinander. Es ist eine interessante Geschichte für den Strandkorb im Sommer. Die Schreibweise war sehr ruhig und emotional zugleich. Es hat einfach gepasst. Das Buch ist aber vermutlich eher etwas für die „älteren“ Leser und nicht auf meine Altersgruppe ausgerichtet.
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
„Du wolltest es doch“ von Louise O’Neill

Mit „Du wolltest es doch“ habe ich mir ein Buch gekauft, was schon sehr sehr lange auf meiner Wunschliste stand. Ich war von dem Thema und dem Cover fasziniert und gespannt. Die Geschichte dreht sich um Emma, die mir persönlich anfangs unfassbar unsympathisch war. Sie ist hübsch, beliebt und arrogant. Beliebt ist sie vor allem bei den männlichen Artgenossen, die sie auch gerne mal an sich heran lässt und mit denen sie spielt. Auf einer Party werden ihr Pillen gegeben, ohne näher zu beschreiben, was das genau ist. Aber diese Pillen wurden zu Emmas Verhängnis.
Sie erinnert sich noch an unfreiwilligen Sex mit dem vergebenen Paul O’Brien und wacht dann am nächsten Tag an einem Baum vor ihrem Haus auf. Sie sieht furchtbar aus und kann sich nicht erinnern, was noch passiert ist. Aber ihre Mitschüler können sich erinnern und so erfährt sie nach und nach, was in der verhängnisvollen Nacht geschah und ihr Leben ändert sich um 180 Grad.
Ein wichtiges und sehr schmerzhaftes Buch über Vergewaltigungen und Victim-Shaming. Es tut sehr weh der armen Emma zuzusehen, was mit ihr geschieht. Der Verlauf der Geschichte ist dramatisch und endet mit einer Entscheidung, mit der ich nicht gerechnet habe.
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Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
„Du bringst mein Leben so schön durcheinander“ von Claire Christian

Nach diesem harten Buch habe ich mich dann mit „Du bringst mein Leben so schön durcheinander“ auf dem Bett bequem gemacht. Ava und Gideon sind die Protagonisten des Buches von Claire Christian. Die beiden haben unterschiedliche Sachen erlebt, weshalb sie auch so unterschiedlich sind und finden dann doch irgendwie zusammen und lernen sich bei der Arbeit im Dönerladen „Magic Kebap“ näher kennen. Ava hat ihre beste Freundin Kelly verloren, da diese sich mit einer Überdosis Antidepressiva das Leben nahm und nun steht Ava alleine da und hat das Gefühl nicht mehr vollständig zu sein. Mit Gideon findet sie wieder jemandem, mit dem sie lachen und Spaß haben kann. Dennoch finden ihre Konversationen meist nur per Brief statt, da er weder Handy noch Internet hat und so Ava zum Briefe schreiben bringt.
Ich habe das Buch sehr geliebt. Es ist zuckersüß geschrieben und die Handlung ist unvorhersehbar und herzzerreißend.
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
„Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ von Ava Reed

Der Hype um „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ ging natürlich auch nicht an mir vorbei. Ava Reeds neuestes Buch musste selbstverständlich mit zu mir in mein Bücherregal einziehen und noch am Tag des Kaufs angefangen werden zu lesen. Die Protagonistin Leni merkt, wie sich etwas verändert. Sie spürt die Übelkeit und die Unlust von Tag zu Tag mehr bis sie schließlich in einer schweren Depression landet. Kein Mensch sucht sich eine Krankheit aus. Depressive können genauso wenig etwas für ihre Krankheit wie jemand, der sich das Bein gebrochen oder den Magen verdorben hat. Leni und ihre Familie (ach und der Therapeut) beschließen sie in eine Klinik zu bringen, damit es Leni in absehbarer Zeit wieder besser gehen kann. Während ihres stationären Aufenthaltes lernt sie Matti kennen.
Matti ist der Meinung völlig falsch in der Waldklinik zu sein. Er hat kein psychisches Problem. Er hat HSAN Typ IV. Das bedeutet, dass er keine körperlichen Schmerzen spürt (auch so simple Sachen wie die Temperatur eines viel zu heißen Tees) und nicht schwitzen kann. Was für einige Menschen wie das Paradies klingt, ist die Hölle für den Jungen. Doch sie lernen sich näher kennen und schmieden gemeinsame Fluchtpläne.
Der Schreibstil mit den selbstgezeichneten Tagebucheinträgen machen die Geschichte wunderbar authentisch und liebevoll. Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.
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Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
„Holding on to you“ von Natalie Elin

Kurz vor der Leipziger Buchmesse habe ich „Holding on to you“ endlich von meinem SuB befreit. Schon bevor ich die liebe Natalie kennenlernen durfte, habe ich immer wieder ein Auge auf das Buch geworfen. Und jetzt nachdem ich es gelesen habe, möchte ich es auch nicht mehr missen.
Die Geschichte dreht sich um Mavis und Henry, die sich über ein Datingportal kennengelernt haben. Doch obwohl die Gefühle da sind, läuft nicht alles nach Plan. Mavis muss sich oft vor anderen rechtfertigen und das obwohl sie Henry doch wirklich liebt. Aber irgendwas stimmt da nicht…
Ich habe mich in die beiden verliebt und mit großer Spannung den Verlauf (der nicht vorhersehbar ist) der Geschichte verfolgt.
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Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
„Vanitas. Schwarz wie die Erde“ von Ursula Pozsnanski

Einen Tag bevor ich mit meinem Freund nach Leipzig gefahren bin, habe ich noch „Vanitas“ von Ursula Poznanski beendet. Es ist für Erwachsene geschrieben und ein knallharter Thriller mit Spannung, Fragen und vielen Wendungen.
Die Protagonistin Carolin lebt ein zweites Leben, da sie für Menschen aus ihrem alten Leben bereits tot ist. Dennoch ist ihre Angst sehr groß, dass sie gefunden wird. Robert – ein Freund bei der Polizei, der über Carolin und wer sie vorher war, bescheid weiß – schickt sie in eine andere Stadt, um für ihn zu ermitteln. Sie soll sich mit der Tochter eines großen Baulöwen und ihrer zukünftigen Nachbarin anfreunden und geheime Machenschaften aufdecken. Doch auch hier kommt es nicht so wie geplant und Carolin gerät ins Visier.
Das ganze Buch war für mich ein großes Fragezeichen, welches sich aber am Ende aufgeklärt hat. Die Handlung ist unvorhersehbar und super spannend sowie atemberaubend. Und gerade das Ende lässt den Puls in die Höhe schießen.
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Meine Bewertung: 4 1/2 von 5 Sternen
„Darüber spricht man nicht“ von Dr. med. Yael Adler

Mit großer Begeisterung von meiner Familie brachte ich „Darüber spricht man nicht“ von Dr. med. Yael Adler von der Buchmesse mit. Nachdem ich schon mit Fragen gelöchert wurde, musste ich es natürlich auch gleich lesen. Es ist keine stringente Geschichte, es sind eher Beiträge zu bestimmten Themen, die im Alltag gerne mal verschwiegen werden. Als Leser erfährt man unglaublich viel über den menschlichen Körper und seine Ausflüsse und Ausdünstungen. Es wird an einigen Stellen sehr biologisch und chemisch, allerdings gibt sich die Autorin Yael Adler größte Mühe es verständlich zu schildern, sodass auch Nieten in Naturwissenschaften einen Durchblick erlangen können.
Schlussendlich hat mich dieses Buch zum Schmunzeln gebracht und es war eine schöne Abwechslung zwischen all den romantischen Geschichten und den blutrünstigen Thrillern.
Meine Bewertung : 4 von 5 Sternen
„Fische, die auf Bäume klettern“ von Sebastian Fitzek

Auf das Buch habe ich mich gefreut und war unheimlich gespannt. Es sollte nämlich ein absolut untypisches Fitzek-Werk sein. Sebastian Fitzek hat 3 kleine Kinder und als er sich eines Tages todesmutig in ein Flugzeug gesetzt hat, hat seine Frau ihn gefragt, ob er denn eigentlich schon ein Testament habe. Sehr liebevoll.
Doch das hat ihn nachdenklich gemacht und er wollte mehr weitergeben als seine Besitztümer, weshalb er anfing, dieses Buch zu schreiben.
Er gibt seinen Kindern wertvolle Hinweise für das Leben mit und teilt seine Erfahrungen und Erlebnisse mit ihnen. Damit er es auch durchzieht, war er der Meinung, dass er es auch verlegen lassen müsste. Zu diesem Thema habe ich schon zweierlei Meinungen gehört, da auch einige (schon lustige) Details über die Kindheit seiner Kinder enthalten sind.
Mir hat das Buch, was keinen stringenten Handlungsstrang verfolgt, wirklich gut gefallen. Ich bewundere Sebastian Fitzek für seine Bücher und nun auch für seine sympathische Art und Weise.
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung: 4 1/2 von 5 Sternen
„Left to fate“ von Gloria Trutnau

Vom Carlsen Verlag habe ich freundlicherweise das Buch „Left to fate“ von Gloria Trutnau zugeschickt bekommen. Ich durfte die Autorin auch auf der LBM treffen und mir gleich eine Signatur abholen.
Plötzlich wach Samantha auf einer Straße auf – ohne Erinnerung wie sie dahin gekommen ist. Und dann kommen auch noch fremde Menschen mit Waffen auf sie zu und wollen, dass sie mitkommt. Sie ist in New York gelandet, aber nicht in dem, das wir kennen. Dieses New York ist für die Jugendlichen, deren Zukunft nichts Gutes vorhersagt. Der Staat sortiert diese Jugendlichen aus und überlässt sie ihrem Schicksal. Die Stadt wird sich von zwei verfeindeten Gangs geteilt, die auch gerne mal gegeneinander kämpfen. Samantha findet Freunde und kommt hinter dem größeren Sinn und Zweck der gesamten Aussortierung.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen und an Geschichten wie „Tribute von Panem“ und „Die Bestimmung“ erinnert. Absolut genial!
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Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
April
(Die Semesterferien endeten offiziell am ersten April, aber ich musste erst am 8. April in die Uni)
„Und dann weiß jeder, was ihr getan habt“ von Christian Linker
Von diesem Buch habt ihr nichts gehört, weil ich es furchtbar fand. Die Geschichte dreht sich um mehrere Jugendliche, die irgendwie alle in das Verschwinden (es wird aber oft von Mord gesprochen) einer ausländischen Mitschülerin verwickelt sind. Einer der Protagonisten organisiert ein Filmprojekt, in dem er die anderen zum Sprechen bringen möchte. Perspektivisch wird oft hin und her gesprungen, was aber auch gekennzeichnet wird. Dennoch hat mir der Schreibstil (Konstantin – der einzige Name, den ich mir merken konnte – hat immer anstatt „ein“ eine 1 dazu stehen gehabt und generell sein kompletter Ausdruck war zum …) absolut nicht gefallen und ich war froh, als ich das Buch beendet habe…
Der Hintergrund um die Flüchtlinge war relativ spannend und wer so ein Buch noch lesen möchte, kann natürlich gerne mal zu „Dann weiß jeder, was ihr getan habt“ greifen.
Meine Bewertung: 1 von 5 Sternen
„Die Runenmeisterin“ von Torsten Fink

Nun zu einem Buch, was absolut meinen gewohnten Kategorien unterzuordnen ist. Es spielt im Mittelalter und heißt „Die Runenmeisterin“. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Ayrin und Barin, die als Säuglinge vor einem Gasthof ausgesetzt wurden. Dort taucht 17 Jahre später eine Hexe auf, die die wertvolle Rune des Dorfes zerstört und somit Pest und Tod bringt. Der Runenmeister bemerkt, dass jemand versucht hat, den Runenbeutel wieder zu retten und geht davon aus, dass es Barin war. Er möchte ihn zum Laren ausbilden und mitnehmen. Ayrin muss noch einige Tage in dem Gasthof schuften, bevor sie sich mit einem Brief und einem Ring losmacht, um ihrem Bruder und dem Laren hinterher zu reisen. Doch die Hexe ist ihnen immer noch auf den Versen, während der Lar den Jugendlichen die hohe Kunst der Runen beibringt.
Das Buch hat mich gefesselt und in eine andere Welt getragen. Es war unglaublich spannend, mal etwas anderes zu lesen und aus dem gewohnten Muster auszubrechen. Für Fantasy und History Fans ist „Die Runenmeisterin“ bestimmt mal einen Blick wert.
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
„Schamlos“ von Amine Bile, Sofia Nesrine Srour, Nancy Herz

An diesem Buch kommt man ja gar nicht mehr vorbei. Deshalb habe ich es mir auch auf der Buchmesse gekauft und war sehr gespannt, ob die vielen positiven Meinungen gerechtfertigt waren.
Die drei Frauen sind Muslima, Feministinnen und Blogger. Geht das überhaupt zusammen? Sie sind der lebende Beweis dafür. Sie haben „Schamlos“ als Zusammenstellung verschiedenster Themen genutzt, um nicht nur Muslimen aufzuklären. Es geht um Probleme der Frauen im Islam, wie sie zum Beispiel den Schwimmunterricht erlebten, den Hype um das Jungfernhäutchen und wie man mit dem ersten Freund umgehen musste.
Was viele nicht über mich wissen (und man sieht es mir auch nicht wirklich an), ist der Fakt, dass ich aus einer türkischen Familie komme. Meine Baba Anne (Oma väterlicher Seite) trägt ein lockeres Kopftuch und als mein Dede (Opa) noch gelebt hat, ging er fünfmal am Tag in die Moschee. Deshalb habe ich einige Dinge schon gewusst, aber da ich in Deutschland ohne Kopftuch, ohne Religion und ohne sichtliche Anzeichen, dass mein Papa aus einem andere Land kommt, lebe, habe viele Sachen schlichtweg nicht erfahren. Durch dieses Buch erhält man einen Einblick, den viele von uns so wahrscheinlich nicht erleben. Super interessant !
Eine ausführliche Rezension findet ihr hier 🙂
Meine Bewertung : 5 von 5 Sternen
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