„Left to fate“ von Gloria Trutnau – Ein Debüt was gar nicht als solches zu erkennen ist

Huhu! Das Buch hat mich von außen schon extrem angesprochen und mir sehr gefallen. Doch da kannte ich den Inhalt von „Left to fate“ von Gloria Trutnau noch nicht… Freundlicherweise hat mir der Carlsen (Impress) Verlag ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt, sodass ich mir einen Eindruck verschaffen konnte.

Klappentext:

New York ist verfallen. Der totalitäre Staat Concordia nutzt die Ruinen als riesiges Gefängnis für junge Menschen, die laut Voraussage in der Zukunft ein Verbrechen begehen werden. Als Samantha in die gefährliche und von Banden umkämpfte Stadt verstoßen wird, sucht sie Schutz bei der Westside-Gang. Der unnahbare Anführer David misstraut ihr, obwohl er selbst Geheimnisse zu haben scheint. Langsam kommen sich die beiden näher. Sie finden heraus, dass hinter Samanthas Verbannung etwas Größeres steckt – und die Ruinenstadt wird zur lebensbedrohlichen Falle…

Was passiert in dem Buch „Left to fate“ von Gloria Trutnau?

1970-01-01 01.00.00 9.jpg

Plötzlich wach Samantha auf einer Straße auf – ohne Erinnerung wie sie dahin gekommen ist. Und dann kommen auch noch fremde Menschen mit Waffen auf sie zu und wollen, dass sie mitkommt. Wie sie später erfährt, ist  sie in New York gelandet. Nicht in dem New York, was wir kennen, sondern in einem New York, was verlassen, kaputt und verfallen ist. Ruinen, Staub und Stille.
Vor dem einen Tag, an dem Samantha auf der Straße aufgewacht ist, hat sie in Concordia gelebt. Der totalitäre Staat sortiert Jugendliche aus, indem sie in die Zukunft schauen. Dies wird als Test getarnt, bei dem die nichtsahnenden Jugendlichen 9 Fragen beantworten sollen, die Auskunft darüber geben, ob sie in der Zukunft Straftaten begehen werden. Falls ja werden sie nach New York gebracht, damit sie keine Gefahr für das Volk von Concordia darstellen.

1970-01-01 01.00.00 7.jpg

New York wird sich von zwei Gangs geteilt, die sich oft bis aufs Blut bekämpfen wollen. Sie haben sich die Stadt geteilt und ihre eigenen Basislager, Waffenlager und Mitglieder. Sobald jemand den Bereich übertritt, der abgemacht wurde, ist er zum Abschuss freigegeben. Und ein Tod wird mit einem Angriff gerächt. Eine Entführung mit einer Entführung…

1970-01-01 01.00.00 8.jpg

Damit die Mitglieder gut vorbereitet sind, werden sie im Nahkampf und im Schießen trainiert. Allerdings hat Samantha bei dem Schießlehrer Jeff kein Glück, denn er steht ihr von  Anfang an skeptisch gegenüber und traut ihr nicht. Aus diesem Grund ist er auch nicht gewillt, ihr zu helfen.

Allerdings hat sie in dem Anführer David einen Verbündeten gefunden. Er hilft ihr in misslichen Situationen und ist im Gegensatz zu Jeff nett zu ihr. Zumindest manchmal, denn besonders am Anfang vermutet er hinter Samanthas Auftreten auch einen größeren Sinn und Zweck.
Vielleicht hat er ja damit auch recht.

Der erste Satz:

„Es ist totenstill.“
– Seite 7, Kapitel 1 

1970-01-01 01.00.00 10.jpg

Wie hat mir das Buch „Left to fate“ von Gloria Trutnau gefallen?

Ich habe die liebe Gloria Trutnau auf der Leipziger Buchmesse treffen dürfen und sie ist so eine sympathische junge Frau, die mit ihrem zweiten Buch (das erste liegt immer noch in der Schreibtischschublade) den Schreibwettbewerb von tolino media und impress gewonnen hat. Und das absolut verdient!

„Left to fate“ war mein März-Abschluss und ich habe es förmlich verschlungen. Die grobe Geschichte und das Setting (sowie die Protagonistin) haben mich irgendwie an „Die Bestimmung“ (was noch ungelesen auf meinem SuB liegt – den ersten Film habe ich aber bereits gesehen) und „Die Tribute von Panem“  erinnert. Vielleicht stimmen mir das nicht alle zu, aber ich musste irgendwie daran denken.
Das Worldbuilding rund um das futuristisch aber dennoch verfallene New York ist gut gelungen und ich konnte mir alles richtig gut vorstellen!

1970-01-01 01.00.00 11.jpg

Kennt ihr eigentlich Bücher, die sich nach dem Lesen so anfühlen, als hättet ihr einen Film gesehen? Genauso hat sich „Left to fate“ für mich angefühlt. Samantha ist ein sehr geheimnisvolles Mädchen und ihr dabei quasi zuzuschauen, wie sie sich New York einlebt und kämpft, ist wahnsinnig spannend.

Schlussendlich bleibt mir nur zu sagen, dass mir „Left to fate“ noch lange in Erinnerung bleiben wird. Dieses Buch hat mich gefesselt und in eine neue Welt entführt. Für diejenigen, die auch gerne mal in eine andere (aber doch nicht so entfernte) Welt abtauchen und fliehen wollen, kann ich „Left to fate“ sehr empfehlen!

Falls ihr euch trotzdem gerne ein eigenes Bild machen wollt, könnt ihr das wieder hier machen! 

Liebe Grüße
Eure Lin


Informationen zu dem Buch

1970-01-01 01.00.00 2.jpg

Autorin: Gloria Trutnau
TitelLeft to fate. Die Ausgesetzten
Verlag: Carlsen Impress
ISBN: 978-3-551-31801-5
Preis: 13€
Seiten: 384
Alter: ab 14 Jahren


Entdecke mehr von Welt voller Bücher

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

2 Gedanken zu “„Left to fate“ von Gloria Trutnau – Ein Debüt was gar nicht als solches zu erkennen ist

  1. Pingback: 2019 – Welt voller Bücher

  2. Pingback: „Die Tribute von Panem L – Der Tag beginnt“ von Suzanne Collins – Spannendes Prequel voller Emotionen (Rezension) – Welt voller Bücher

Hinterlasse einen Kommentar