Nach seinem Erfolg mit „Der Insasse“ erschien vor wenigen Wochen „Fische, die auf Bäume klettern“ von Sebastian Fitzek. Aber dieses kleine Buch ist kein typisches Fitzek-Buch. Es führt nicht zu Herzrasen, Schweißausbrüchen und Albträumen. Es ist ein Vermächtnis an seine drei Kinder.
Klappentext:
Ein Kompass für das große Abenteuer namens Leben
Bestsellerautor Sebastian Fitzek stellt sich in diesem Buch den existentiellen Fragen: Was zählt im Leben? Wie findet man sein Glück? Welche Lebensziele sind richtig? Was lernt man aus Niederlagen? Und wie geht man mit seinen Mitmenschen um? In spannenden persönlichen Episoden erzählt er, was im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann.
Inspiriert wurde Sebastian Fitzek zu diesem Buch durch seine Rolle als Vater – und die Frage, was er seinen Kindern für das Leben mitgeben würde, wenn ihm nicht mehr viel Zeit bliebe. Und so ist „Fische, die auf Bäume klettern“ das sehr persönliches Vermächtnis eines Vaters an seine noch jungen Kinder – und ein Buch für alle, die Halt suchen und sich der Werte, die ihnen wichtig sind, vergewissern möchten.
Was passiert in dem Buch „Fische, die auf Bäume klettern“ von Sebastian Fitzek?
Das Buch wird eingeleitet mit der Erklärung, wie Sebastian Fitzek auf die Idee gekommen ist, diesen Kompass zu schreiben. Und zwar hat seine Frau Sandra ihn vor einem gewöhnlichen Flug gefragt, ob er schon ein Testament geschrieben hat. Eine sehr skurrile Frage, wenn ihr mich fragt. Aber Fitzek will seinen Kindern etwas immaterielles weitergeben – Erfahrungen, Ratschläge und Wegweiser.
„Dieses Buch ist folglich kein Masterplan, sein Nutzen liegt nicht darin, es wie ein Rezept zu verwenden. Es ist vielmehr als ein Stolperstein gedacht, für jeden, der darauf stößt. Keine Aufforderung zur Zustimmung, sondern eine Ermunterung, selbst zu Stift und Papier zu greifen und ein Abenteuer zu versuchen: Markieren Sie Ihren Standpunkt im Leben.“
– Seite 13, Kapitel „Wie dieses Buch überhaupt entstand…“

Der Titel des Buches entstand durch ein Zitat von Albert Einstein. Denn wie wir alle wissen, können Fische nicht auf Bäume klettern. Aber jeder und jedes Lebewesen ist ein Genie. Allerdings könnte man den Fisch sein ganzes Leben dafür verurteilen und demütigen, weil er nicht auf einen Baum klettern kann. Der Fisch kann aber so viel mehr und auf einen Baum zu klettern, ist eben eins der wenigen Dinge, die er nicht kann. Und Fitzek fordert seine Kinder auf, auf Bäume zu klettern, auch wenn andere sagen, dass sie es nicht können. Sie sollen Fische sein, die auf Bäume klettern.
Hauptbestandteil der Ratschläge sind die Reisen, die seine Kinder machen sollen. Hierbei geht es nicht nur um wortwörtliche Reisen. Jedes Abenteuer und jeder Abschnitt eines Lebens ist eine Reise. Jede Freundschaft ist eine neue Reise, auf die wir uns einlassen. Manchmal geht diese Reise ein Leben lang, aber manchmal ist die Reise für eine kurze Zeit. Dennoch prägt uns jede Reise – egal wie kurz oder lang sie ist – für unser Leben.
„1. Ich bin euer Vater, also widersprecht mir nicht.
2. Doch. Ihr könnt natürlich etwas Neues schaffen. Etwas noch nie Dagewesenes.Dafür müsst ihr allerdings das Aller-, Allerschwerste in diesem Leben tun: Ihr müsst ihr selbst sein.“
– Seite 207, Kapitel 13 „Zeit- und Krafteinteilung“
Zwischendurch erfährt der Leser mehr über das Leben von und die Person Sebastian Fitzek. Man erfährt, wie er seine Frau Sandra kennengelernt hat und wie ein neuer Mitschüler namens Ender sein Leben verändert hat.
Der erste Satz:
„Im Januar 2014 saß ich in der Wartehutschachtel am Gate 9 des Flughafens Tegel und wollte nach München zu einem Treffen mit meinen Lektorinnen im Verlag fliegen.“
– Seite 9, Kapitel „Wie dieses Buch überhaupt entstand…“

Wie hat mir das Buch „Fische, die auf Bäume klettern“ von Sebastian Fitzek gefallen?
Mit dem Hintergedanken, dass ein liebender Vater von drei kleinen Kindern dieses Buch für ihre Zukunft schreibt, liest sich dieses Buch mit einem Dauergrinsen. Ich persönlich kann nicht mit jedem Tipp und jedem Ratschlag mitgehen, aber ich finde es interessant zu sehen, wie andere Menschen (in diesem Fall Sebastian Fitzek) durch das Leben gehen und Dinge sehen.

Jeder, der Fitzek kennt und bei diesem Buch erwartet, dass es gewohnt gruselig und dramatisch wird, der wird enttäuscht werden. Das Buch ist viel persönlicher und emotionaler. Es ist ein offener Brief an seine drei Kinder David, Felix und Charlotte, die momentan noch zu jung sind, das ganze zu verstehen.
Bei der lieben Jana auf Instagram einen richtig guten Vergleich gelesen. Wer Fitzeks Danksagungen bisher mochte, dem wird das Buch vom Schreibstil ebenfalls positiv auffallen. Da stimme ich total zu, denn gerade die Danksagungen haben seinen bisherigen Thriller zum Schluss doch wieder ein Schmunzeln gegeben, sodass man auch weider gut einschlafen konnte ;-D.

Leider hat mich das Cover enttäuscht. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, wisst ihr vielleicht, dass ich die Cover seiner Bücher selten schön finde und deshalb ein neues Cover gestaltet habe. Falls ich wieder die Aufgabe bekomme, dann werde ich vielleicht das Cover
von „Fische, die auf Bäume klettern“ neu gestalten. Meiner Meinung nach hätte das Ganzkörperbild des Autoren nicht gemusst. Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
Außerdem kommt es bei einem Buch auch auf den Inhalt an und der hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Es ist für all diejenigen, die gerne mal einen neuen Blick auf das Leben erhaschen wollen und gerne reisen möchten.
Macht euch hier gerne ein eigenes Bild von dem Buch 😉
Liebe Grüße und schöne Reise
Eure Lin
Informationen über das Buch „Fische, die auf Bäume klettern“

Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Fische, die auf Bäume klettern
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 978-3-426-27782-9
Preis: 18,00€
Seiten: 255
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