Na, hoppala. Der halbe März ist schon vorbei und mir fällt auf, dass ich euch ja noch meine Leseliste aus dem Februar schulde. Tada, hier ist sie. Ich muss echt sagen, dass ich mit meinem Lesemonat echt zufrieden war und man merkt auch deutlich, dass ich viel mehr Zeit hatte als die Monate davor, da ich Semesterferien habe (und glücklicherweise keine einzige Klausur schreiben muss, sondern ein Magazin anfertige).
Wie tief ist deine Schuld von Ruth Ware

Das Buch habe ich noch aus dem Januar mitgenommen und es Anfang Februar beendet. Ich war von Ruth Wares anderem Buch „Woman in Cabin 10“ schon total begeistert und super gespannt auf „Wie tief ist deine Schuld“. Die Geschichte um die Freundinnen, die ein großes Geheimnis teilen und jahrelang mit Lügen gelebt haben, durchleben eine harte Zeit und ihr Konstrukt aus Lügen droht zu zerbrechen. Die Geschichte wird aus Isas Perspektive erzählt und diese wird in Salton zurück in ihre Vergangenheit befördert und muss nun wieder mit dem Fehler von damals leben.
Eine unfassbar spannende Geschichte mit raffiniertem Plot und interessanten Charakteren, die ich jedem Grusel- und Thrillerfan ans Herz legen kann.
Meine Bewertung : 5 von 5 Sterne
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind von J.K. Rowling

Muss ich zu diesem Buch eigentlich noch viel sagen? Ich glaube nicht.
Newt Scamander der Zauberer mit einem Hang zu fabelhaften Wesen reist nach New York, um dort eine Aufgabe zu erfüllen. In der Metropole der 20er Jahre herrscht aber momentan reinstes Chaos, weil ein „unbekanntes Wesen“ sein Unwesen treibt. Unfreiwillig zieht Newt die Aufmerksamkeit des Muggels/No-Maj Jacob und der Aurorin Tina auf sich und sie durchleben viele Momente.
Das Drehbuch zum Kinofilm ist so schön gestaltet mit den Illustrationen der Tiere und der Aufmachung auf jeder einzelnen Seite. Ein Buch für die Potterheads an einem verregneten Tag, um der Realität mal wieder zu entfliehen.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Grindelwalds Verbrechen von J.K. Rowling

Auch zu dem zweiten Teil „Grindelwalds Verbrechen“ brauche ich, denke ich, nicht all zu viele Worte verlieren. Außerdem würde eine Beschreibung hier auf den Ausgang von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ hinweisen und falls es noch Menschen geben soll, die es nicht gelesen haben oder den Film kennen, möchte ich ihnen den Lesespaß nicht verderben 😉
Dennoch möchte ich sagen, dass mir der zweite Teil ebenso gut wie der Erste gefallen hat. Die Gestaltung ist wieder einmal hinreißend und atemberaubend schön.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Seelenschnitte von Claudia Giesdorf

Die liebe Claudia habe ich beim Berlin Bookstagram Brunch kennengelernt und sie hat mir ihr Buch zugeschickt (vielen vielen Dank, du bist so wundervoll 🙂 ), welches mit im Februar ebenfalls begleiten durfte. Und ich kann mich zwar nur wiederholen, aber es stimmt einfach: Für mich ist „Seelenschnitte“ gleichwertig zu einem Fitzek Buch!
Victoria ist mit ihrer Tochter Emma auf Mallorca im Urlaub und merkt, dass sie zunehmend Angst um ihr kleines Mädchen bekommt. Die Hinweise und Spuren verdichten sich und Victoria steigert sich in immer mehr Vermisstenfälle hinein. Um niemanden zu beunruhigen verstrickt sie sich in immer mehr Lügen und kommt einem Geheimnis auf die Spur.
Dieses Buch war der Wahnsinn! Es hat mich gefesselt und gezwungen, es zu beenden 😀 Die Handlung und die Charaktere besonders Victoria waren so detailliert und nah. Mein Herz litt unter der Geschichte und lief auch einige Male auf „volle Pulle“.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Essenz der Magie – Die Leerenbegabte von Lia Kathrina

Und auch die wunderbare Lia durfte ich beim Brunch kennenlernen. Und da musste ich mir gleich ihr Buch „Essenz der Magie“ näher ansehen.
Die Protagonistin Ria hat eine Begabung. Sie ist eine Leerenbegabte und damit eine von wenigen Menschen, die mit den Elementen „spielen“ können. Ähnlich wie Hogwarts ist die Schule der Begabten aufgebaut. Dort wird ihnen beigebracht, wie sie mit ihrer Begabung umgehen können und wie sie sie steuern lernen. Doch von außen dringt eine Gefahr in die Mauern der Schule ein, die nicht nur Ria in Schwierigkeiten bringt.
Man denkt im ersten Moment, dass dieses kleine Büchlein niemals so eine komplexe und vielschichtige Geschichte bietet. Sie hat verständlicherweise einen Harry-Potter-Charakter und man kann wieder dem normalen Alltag entfliehen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Was ist schon typisch Mädchen? – Spinster Girls von Holly Bourne

Apropos, zweiter Teil. Dies ist ist der zweite Teil der Spinster Girls Reihe und er hat wieder einen komplett neuen Fokus. Hier ist Lottie die Protagonistin und der Kampf gegen den Sexismus stehen im Vordergrund. Sie startet eine Aktion, bei der sie jedes sexistische Verhalten und jede Tat dokumentiert und laut dagegen protestiert. Mit einer Hupe, die hat sie nämlich immer dabei. Dafür bekommt sie nicht nur positives Feedback, sondern auch ordentlich Gegenwind.
Ich war super euphorisch und gespannt. Und genau das war vielleicht mein Fehler. Ich steckte so in der ersten Geschichte um Evie drin, dass mir der Cut zu Lottie viel zu groß erschien. Außerdem haben mich einige Sachen extrem gestört, aber das könnt ihr gerne hier in der ausführlichen Rezension nachlesen.
Dennoch finde ich das Thema richtig interessant, wichtig und gut, dass es besprochen wurde.
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
Oracle Year von Charles Soule

Ein Mann hat Visionen aus der Zukunft. Und die werden alle wahr…
So weit so gut. Aber er macht daraus ein großes Tohuwabohu und eröffnet eine Internetseite (nur die „Site“ genannt) und verkauft einige seiner Wahrsagungen. Aber kann man durch das Wissen der Zukunft, sie auch ändern?
Nun ja… Ich habe mich sehr schwer getan mit „Oracle Year“. Kurz gesagt: Es hat mir nicht gefallen. Es erinnerte mich zu sehr an Marc Elsberg und mit dem Stil bin ich auch nicht zurecht gekommen. Außerdem wird es an irgendeiner Stelle politisch und das möchte ich nicht auch noch lesen, wenn es die ganze Zeit schon in den Nachrichten kommt.
Meine Bewertung: 1 von 5 Sternen
Cainstorm Island von Marie Golien

Uhh, am letzten Tag des Februars habe ich noch diesen Schatz lesen dürfen (vielen Dank nochmal an den dtv-Verlag). Es ist auch noch druckfrisch jetzt in den Buchhandlungen zu haben.
Es geht um den Jungen Emilio, der auf Cainstorm lebt. Die Insel ist „der Abfall“ von Asaria. Dort wurden die „nicht perfekten“ Menschen vor Jahrzehnten hingebracht. Und nun lebt eben Emilio dort. Man kann es sich in etwa wie ein Slum vorstellen. Viele Hütten aufeinander, viel Müll und Dreck und sehr viele Menschen auf einem Fleck. Emilio bekommt von EyeVision das Angebot, durch seine Augen Videos zu drehen und sie zu streamen. Dafür bekommt ein zwei Chips in den Kopf implantiert, mit denen er auch die Kommentare auf seine halsbrecherischen Aktionen verfolgen kann. Dieser Spaß ist natürlich nicht kostenlos. Er bekommt Geld von der Firma.
Aber eines Tages gerät er in gefährliche Situation und das während eines Streams und hunderte Menschen können es live verfolgen, wie er einen Anführer der Las Culebras – der herrschenden Gang – tötet. Es war Notwehr, aber dennoch beginnt eine Hetzjagd gegen den Jungen, die von Tag zu Tag mehr Aufmerksamkeit erlangt.
Eine völlig andere Geschichte, wie ich so noch nicht gelesen habe. Die Technik ist unheimlich spannend und lässt mich fragen, wie es wäre, wenn es sie wirklich geben würde. Aber gleichzeitig ist die Jagd, die auf Emilio losgeht so ergreifend und fesselt, dass man dann doch lieber wieder die Finger von EyeVision lassen möchte. Der Schreibstil hat mir zugesagt und mich das Buch an einem Tag lesen lassen.
Für Abenteuer-Fans und Adrenalin-Junkies auf jeden Fall eine Empfehlung!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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