„Girl on the train“ von Paula Hawkins – Niemand will mir glauben…

Hallöle ihr lieben ! Meine erste Bestellung bei reBuy war sehr erfolgreich und dabei durfte auch „Girl on the train“ von Paula Hawkins bei mir einziehen. Ich habe es schon oft bei Thalia gesehen, war mir aber nie sicher, ob es mir gefallen würde. Bei reBuy war es unfassbar günstig und deshalb dachte ich mir „Probieren geht über Studieren“. Und jetzt habe ich es gelesen und möchte mit euch meine Meinung teilen :

Klappentext :

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse …

Meine inhatliche Zusammenfassung :

Rachel fährt jeden Tag nach London. Dabei bleibt der Zug immer an der gleichen Stelle an einem Signal zum Stehen und eröffnet Rachel den Blick auf ihr altes Leben und das Leben, was sie gerne hätte. Einerseits sieht sie das Haus von „Jason“ und „Jess“ (die Namen der beiden kennt sie nicht, aber sie stellt sich vor, dass die beiden so heißen) und wie verliebt die beiden jeden Tag wirken. Sie sitzen auf der Terasse und trinken Kaffee. Rachel stellt sich vor, dass Jess sich für Kunst interessiert und ein tolles Leben hat. Das Gegenteil von ihrem Leben.

Denn Rachel ist Alkoholikerin, hat ihren Job und ihren Mann verloren. Sie liebt es in ein anderes besseres Leben einzutauchen und ist schockiert, als ein anderer Mann als Jason mit Jess auf der Terasse steht und sie küsst. Es weckt in ihr eine furchtbare Erinnerung an früher. Ihr Mann hat sie ebenfalls betrogen und hat mit Rachel wegen seiner Affäre verlassen.

Wenige Tage später will Rachel zu ihrem Mann und seiner neuen Frau Anna. Allerdings hat sie vorher jede Menge Alkohol getrunken und taumelt durch die Straßen. Später kann sie sich an nichts mehr wirklich erinnern. Aber der Abend an dem Rachel in der Blenheim Road war, verschwindet ihre Jess. Wie sich herausstellt heißt Jess in Wirklichkeit Megan und ist von einem auf den anderen Tag verschwunden.

Was hat Rachel mit all dem zu tun? Ihr Gedächtnis macht ihr einen Strich durch die Rechnung, denn der Blackout will und will nicht weg gehen. Allerdings weiß sie, dass sie etwas Entscheidendes gesehen hat. Aber was ?

Meine Meinung :

„Girl on the train“ lag schon häufig in meinen Händen, aber ich war mir nicht sicher, wie das Buch sein wird, da ich noch nicht so viel davon gehört habe. Bei rebuy war es allerdings so günstig, dass ich direkt zugeschlagen habe.

Das Buch beginnt am 5. Juli 2013 und aus Rachels Sichtweise. Hier kommt schon ein Aspekt, der mich an dem Buch gestört hat. Die Kapitel springen von Rachels, Megans und Annas Sichtweise hin und her. Und Megans Geschichte spielt Monate vorher. Es sind immer wieder Rückblenden, um die Taten der jeweiligen Personen verstehen zu können, aber meiner Meinung nach unterbricht das den Lesefluss. Außerdem finde ich nicht nötig die Kapitel auch noch in Frühmorgens, Nachmittag und Abends einzuteilen. Dennoch muss ich positiv anmerken, dass die Kapitel schön kurz sind.

Der Leser entwickelt Mitleid für die Protagonistin Rachel. Die kinderlose, alkoholabhängige, arbeitslose Frau hat so viel Schlechtes in ihrem Leben erlebt, dass ihr irgendwie helfen möchte. Es ist auch unfassbar schrecklich mit anzusehen, wie ihr keiner Glauben schenken möchte. Weder die Polizei, noch ihr Ex-Mann. Der Aspekt ihrer Alkoholsucht ist interessant, aber nicht realistisch beschrieben. Trotz einigen Tagen ohne ihr Suchtmittel werden keine Entzugserscheinungen beschrieben und da ich vorher „Amokspiel“ von Fitzek gelesen habe, wo eine alkoholabhängige Kommisarin im Mittelpunkt stand, habe ich mehr erwartet.

Megans Verschwinden entwickelt sich zu einem Kriminalfall mit mehreren Verzweigungen und vielen Fragezeichen. Hat ihr Mann etwas mit dem Verschwinden zu tun ? Hat Rachel etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Oder war es doch ihr Psychologe, dem sie ihre gesamte Vergangenheit anvertraut hat ?

Rachel macht sich auf die Suche nach Hinweisen, um nützlich zu sein. Sie möchte endlich auch etwas Sinnvolles machen und helfen. Das Buch ist spannend und man rätselt mit und möchte Megans Verschwinden aufklären. Auf jeden Fall ein super Roman, wenn man viele Stunden in der Bahn verbringt.

Viel Spaß beim Lesen

Eure Lin

Informationen über das Buch

Titel : Girl on the train

Originaltitel : The Girl on the train

Autor : Paula Hawkins

Erscheinungsjahr :

Verlag : blanvalet

ISBN : 978-3-7645-0522-6

Seiten : 446

Preis für die Paperback Version : 12,99€


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